Erfolg ist kein Zufall
Elf Siege beim härtesten Autorennen der Welt, den 24 Stunden von Le Mans, sind kein Zufall. Das Team von Reinhold Joest ist das erfolgreichste Sportwagen-Team der letzten 20 Jahre.
Die Siege sind ein Produkt harter Arbeit und eines enormen Erfahrungsschatzes, von dem die Mannschaft aus dem Odenwald bei Frankfurt zehren kann. Reinhold Joest ist gelungen, was viele andere vergeblich versucht haben: der Schritt vom erfolgreichen Rennfahrer zum erfolgreichen Teamchef.  
 
Als Sportwagen-Pilot schaffte Joest in Le Mans selbst den Sprung auf das Siegerpodest. Noch größere Erfolge feierte aber sein 1978 gegründetes Team. In den 80er und 90er Jahren setzte Joest Racing bei Sportwagen-Rennen Maßstäbe. Das Team gewann die Langstrecken-Klassiker in Daytona, auf dem Nürburging, in Le Mans, Sebring und Road Atlanta. Den Supercup, die Interserie, die ALMS. Auch der erste Abstecher in den Tourenwagen-Sport war von Erfolg gekrönt: 1996 siegte Joest Racing mit einem Opel Calibra in der Internationalen Tourenwagen-Meisterschaft (ITC).  
 
Genau wie später beim R8-Projekt von Audi war Joest Racing auch beim Klasse 1-Opel von Anfang an in die Entwicklung eingebunden. "Wir waren immer mehr als ein reines Einsatzteam", sagt Teamdirektor Reinhold Joest. "Unsere Partner haben stets davon profitiert, dass wir unser eigenes Know-how eingebracht haben."  
 
Das Herz von Reinhold Joest schlug dabei schon immer für die Sport-Prototypen, wie sie bei den 24 Stunden von Le Mans und in der American Le Mans-Serie (ALMS) eingesetzt werden. Deshalb war Joest der perfekte Partner für Audi, als sich das Unternehmen aus Ingolstadt entschied, einen Rennsportwagen für Le Mans zu bauen. Seit 1998 ergänzen sich Audi Sport in Ingolstadt und Joest Racing hervorragend. "Die gemeinsamen Erfolge in Le Mans und der ALMS sind das Produkt perfekten Teamworks", sagt Joest.  
 
Die Stärke des Teams liegt in der langjährigen Erfahrung. Die Kernmannschaft war schon bei den ersten Le Mans-Siegen dabei. Mit Geschäftsführer Ralf Jüttner verfügt Joest Racing über einen versierten Techniker mit enormen Sportwagen-Know-how.  
 
Nach zwei Jahren in der DTM kehrte das Audi Sport Team Joest 2006 zu den Sportwagen und nach Le Mans zurück. Mit Erfolg: Mit dem ersten Sieg eines Dieselmotors bei den 24 Stunden von Le Mans schrieb das Team ein weiteres Kapitel Motorsportgeschichte. 2007 und 2008 siegte das Team erneut mit dem Audi R10 TDI. 2008 gewann Joest Racing zudem mit Alexandre Prémat und Mike Rockenfeller die Le Mans Series. 
 
Auf den R10 TDI folgt ab 2009 der R15 TDI. Auch bei diesem Projekt kämpfen Audi und Joest Racing Seite an Seite und werden 2010 mit einem Dreifach-Triumph in Le Mans belohnt.

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